Das unsichtbare Band

gestern ‚Äď heute ‚Äď morgen

Ges­tern, das war ein­mal
Bil­der in mei­nem Her­zen
Und Bil­der an der Wand
Fotos in Alben
Und Brie­fe in mei­ner Hand
Der her­be Duft des After-Shaves
Im Fla­con mit dem gol­de­nen Rand
Das Hemd noch am Haken
Und sei­ne Klei­dung im Schrank
Segel­schiff­chen, Muscheln und Stei­ne
Im Gar­ten unse­re Bank
Die Gitar­ren, ganz beson­ders die eine
Zup­fe an den Sai­ten, wun­der­schö­ner Klang
Ich träu­me von ges­tern, der ver­gan­ge­nen Zeit
Die gemein­sa­men Jah­re wie Kör­ner aus Sand
Geformt zu Erin­ne­run­gen
Ver¬≠kn√ľpft mit unsicht¬≠ba¬≠rem Band
Zum Heu­te, jetzt und hier
Welch gro­ßes Geschenk, sagt mein Ver­stand
War das ver­gan­ge­ne, unse­re Lie­be, unser Leben
Eben all das, was uns ver­band
Jetzt ist aber Heu­te und ein Mor­gen wird kom­men
Gleich einer Rei­se in ein neu­es Land
Mei­nen Kof­fer muss ich noch packen
Nicht leicht, neh­me mein Leben aber in die Hand
Will es schaf­fen, brau­che Kraft und Mut
Las¬≠se mich f√ľh¬≠ren von dem unsicht¬≠ba¬≠ren Band